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    UGANDA - Ruanda

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Konditions-Levels

Level 1

Leichte Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 30 bis 60 km, auf meist asphaltierten Strassen mit wenig Steigungen (durchschnittliche Tagesetappen 45 km). Auch ohne Bikeerfahrung und mit wenig Kondition möglich.

Level 2

Mittlere Rad-/Bikereisen, Tagesetappen von 40 bis 70 km mit 500 bis 900 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 60 km, 600 Hm), oft auf Naturstrassen. Mittlere Kondition und gute allgemeine Fitness von Vorteil.

Level 3

Anspruchsvolle Biketouren, Tagesetappen von 50 bis 80 km mit 500 bis 1800 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 70 km, 1200 Hm), vorwiegend auf Naturstrassen, oft auch auf Wanderwegen oder Singletrails. Gute Kondition und regelmässiges Training erforderlich.

Level 4

Extrembiketouren/Bikeexpeditionen, Tagesetappen von 50 bis 100 km mit teilweise mehr als 2000 Höhenmetern (durchschnittliche Tagesetappen 80 km, 1400 Hm), konditionell sowie mental anspruchsvoll. Eventuell schwierige klimatische Bedingungen und/oder extreme Höhenlagen. Sehr gute Kondition und ständiges Bike-Ausdauertraining erforderlich.

Fahrtechnik-Levels

Level 1

Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Meist auf asphaltierten Strassen oder ebenen, breiten Naturstrassen.

Level 2

Gut befahrbare Wege, meist auf Naturstrassen, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, kurze steile Up- und Downhills).

Level 3

Fahrtechnisch anspruchsvolle Wege, mit zahlreichen technischen Herausforderungen, oft auf Wanderwegen und Singletrails (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen, viele steile Up- und Downhills). Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Level 4

Fahrtechnisch schwere Wege, mit vielen ruppigen Abschnitten, exponierten Stellen, langen und sehr steilen Uphills und Downhills, meist auf Wanderwegen und Singletrails. Längere Schiebe- und Tragepassagen möglich.

Tipp: Die detaillierten Reiseprogramme mit Höhenmeter- und Kilometerangaben zu jeder Reise können Sie auf der jeweiligen Seite der Reise herunterladen oder bei uns bestellen.

frontgefedertes Bike, CHF 290.– (solange Vorrat)
teils mit Fix-Zelt Unterkünften
Bike-Safari, Schimpansen, Berggorilla und vieles mehr
Wanderung zu den Gorillas und Besteigung des Bisoke Gipfels.
Reiseprogramm
Detailprogramm
Leistungen
Reiseberichte

Bike- und Natur-Abenteuer durch die Perle Afrikas

Intensiver und erlebnisreicher kann man die vielfältigen Landschaften Afrikas nicht erleben! Mit dem Bike und zu Fuss bereisen wir die «Perle Ostafrikas», wie Winston Churchill Uganda nannte. Neben den letzten Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest weist Uganda auch eindrückliche Landschaften am afrikanischen Grabenbruch mit dem Tierreichtum vom Queen-Elizabeth-Nationalpark und den Schimpansen in der Kyambura-Schlucht auf. Aufgrund der Höhenlage Ugandas findet man ein angenehmes Klima vor. Nebst der beeindruckenden Natur wird uns auch die aufgeschlossene und freundliche Bevölkerung begeistern. Der letzte Teil der Reise führt uns durch das kleine Land Ruanda, wegen der Berge oft als «afrikanische Schweiz» bezeichnet. Dazu werden wir auch einen Einblick in die äusserst komplexen Gesellschaften und die geschichtliche Entwicklung dieser Länder erhalten.

Highlights

  • Lake Victoria mit Ssese-Inseln (Bugala)
  • Bike-Safari im Lake-Mburo-Nationalpark
  • Schimpansen in der Kyambura-Schlucht
  • Tierreich im Queen Elizabeth Nationalpark mit Safari
  • Gorilla-Tracking in Uganda und/oder in Ruanda
  • Rund um die Virunga Vulkäne in Ruanda

1. Tag Flug Europa–Entebbe

2. Tag Viktoriasee und Ssese Island

Am Morgen führt uns eine kurze Biketour zum Eingewöhnen durch Entebbe zum nahe gelegenen botanischen Garten. Hier wurde unter anderem einer der ersten Tarzan-Filme mit dem Hauptdarsteller Johnny Weissmüller gedreht. Am Nachmittag fahren wir mit dem Schiff auf dem Viktoriasee nach Kalangala zu der bekannten und grössten Ssese-Insel Bugala, bereits südlich des Äquators.

3. Tag Bikefahrt über die Insel Bugala

Wir biken über kleinere und grössere Hügel durch traditionelle Dörfer, Primärwald und Ölpalmplantagen auf die andere Seite der Insel. Nach einer kurzen Fährfahrt erreichen wir wieder das Festland. Ein «geheimer Pfad» entlang dem Nabugabo-See führt uns zum Hotel direkt am See.

4.–5. Tag Biken «off the beaten track»

Auf einsamen Naturwegen geht es durch das bäuerliche Hinterland. Wir erleben den authentischen Alltag der Bauern, die am Wegrand ihre Felder bestellen, Waren zum nächsten Markt bringen, oder Hirten, die ihre Ankole-Rinder zur Wasserstelle treiben. Man kommt ins Gespräch und erlebt eine grosse Gastfreundschaft. Weiter durch den Gemüsegarten Ugandas und über kurvige Pisten erreichen wir am nächsten Tag das Gate zum Lake-Mburo-Nationalpark.

6. Tag Bikesafari im Lake-Mburo-Nationalpark

Ein unvergessliches Erlebnis erwartet uns heute! Vom Bike aus Zebras, Impalas oder sogar Büffel oder Giraffen zu beobachten, ist sicher ein Highlight. Elan Track oder Ruroko Track sind Namen für verschlungene Wege durch Sumpfgebiete, akazienbewachsene Anhöhen bis zu Hügelkuppen mit herrlichem Panorama. Zwecks Orientierung und Sicherheit begleitet uns ein bewaffneter Ranger.

7. Tag Durch Kaffee- und Bananenplantagen

Mit dem Bike verlassen wir den Lake-Mburo-Nationalpark und dessen feuchte Savannenlandschaft Richtung Mbarara, der drittgrössten Handelsstadt Ugandas. Wir sind nicht allein unterwegs, ein geschäftiges Treiben beginnt bereits weit ausserhalb der Stadt. Bananentransporteure bringen ihre schwere Ernte auf lokalen Rädern zum Markt. Während der Überfahrt zum Queen-Elizabeth-Nationalpark können wir vielleicht auch schon die ersten wilden Tiere sehen.

8. Tag Queen-Elizabeth-Nationalpark

Diesen Tag widmen wir uns voll und ganz einem der artenreichsten Parks Afrikas. Frühmorgens geht es mit dem Fahrzeug zu einer Pirschfahrt. Gazellen, Warzenschweine, Wasserböcke – und mit etwas Glück können wir Löwen und Elefanten erspähen. Zu Fuss erkunden wir unberührten Tropenwald in der Kyambura-Schlucht, wo wir vielleicht auch unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen, in freier Natur begegnen. Nahe am Äquator besuchen wir das fotogene Monument für diese magische Null-Linie der Breitengrade. Nachmittags beobachten wir während einer Bootstour auf dem Kazinga-Kanal Nilpferde, Büffel oder sogar Krokodile.

9.–10. Tag Unterwegs ins Kigezi-Hochland

Wir steigen auf einer Anhöhe auf unsere Bikes und durchqueren Teeplantagen und einfache Bergdörfer. Möglicherweise können wir im südlichen Ishasha-Sektor des Queen-Elizabeth-Nationalparks die einzigartigen Baumlöwen beobachten. Die nächste Etappe beginnt auf abgeschiedener Strasse mit stetigem Anstieg durch eindrücklichen Primärwald und mit spektakulären Panoramen, bevor wir unsere Lodge auf über 2200 m im Bwindi-Nationalpark erreichen.

11. Tag Berggorillas im Bwindi-Nationalpark

Frühmorgens fakultatives Gorilla-Tracking oder Wanderung. Gemeinsam mit einem Ranger und Fährtensucher begeben wir uns zu dieser seltenen Tierbeobachtung im dichten Urwald. Alternativ anerbietet sich eine Wanderung durch die verschiedenen Vegetationsstufen. Nach diesem besonderen Erlebnis biken wir vom Hochland hinunter durch Kulturland Richtung Bunyonyi-See.

12. Tag Grenzübertritt nach Ruanda

Mit dem Boot startet unsere Weiterreise. Unser Bus bringt uns dann hoch zum Panorama-Trail. Der ständige Blick auf die Virunga-Vulkane begleitet unsere Bikeetappe bis zur nahe gelegenen ruandischen Grenze. Nachdem wir alle Grenzformalitäten erledigt haben, lassen sich viele Unterschiede zu Uganda feststellen.

13.–14. Tag Entdeckung rund um die Virungas

Weitere grossartige Natur-Erlebnisse stehen zur Auswahl, um diese Tage spannend zu gestalten: Nochmals ein Gorilla-Tracking im berühmten Volcanoes-Nationalpark, eine Entdeckungswanderung zu den Goldmeerkatzen, eine Biketour mit Bootsfahrt zum Lake Ruhondo oder den 3711 m hohen Bisoke erklimmen.

15.–16. Tag Kigali und Flug nach Europa

Am Morgen brechen wir nach Kigali auf. Schnell erfahren wir den Grund, warum Ruanda das Land der tausend Hügel genannt wird. Die Strasse führt uns durch eine hügelige Landschaft, die in mannigfaltigen Grüntönen auf uns einwirkt. In der Hauptstadt Kigali endet unsere eindrucksvolle Reise, bevor es zum Flughafen geht. Rückflug mit Ankunft am 16. Tag in Europa.

Gruppenreise

Im Preis inbegriffen:

  • Flug Zürich–Entebbe, Kigali–Zürich
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge
  • 20 kg Freigepäck
  • Begleitfahrzeug und alle Transfers
  • 11 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 3 Übernachtungen in Lodges, teils Safari-Fixzelten mit Bett, Leintuch, Decken, Moskitonetz. In den Fixzelten sind keine Dusche und Toilette drin.
  • Vollpension
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • EMES, Krankentransportversicherung Ruanda
  • Biketrikot
  • lokale und Bike Adventure Tours-Reiseleitung

Nicht inbegriffen:

  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und alle Getränke
  • Trinkgelder
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • Visumgebühren (CHF 100)
  • evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.1)
  • evtl. Kleingruppenzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.2)

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Transport des eigenen Bikes, EUR 160
  • frontgefedertes Mietbike (solange Vorrat), CHF 290
  • Gorilla-Permit, Bwindi-NP, Uganda, USD 600
    (im November voraussichtlich USD 450)
  • Vegetationswanderung Bwindi NP, Uganda, USD 75
  • Gorilla-Permit, Parc National, Ruanda, USD 1500
    (seit Mai 2017, vorher USD 750)
  • Goldmeerkatzen-Permit, Parc National, Ruanda, USD 100
  • Besteigung Mount Bisoke, Ruanda, USD 75
  • Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage, CHF 550, siehe folgenden Hinweis!

Einzelzimmerzuschlag

Wir können auf dieser Bikereise das Einzelzimmer nicht durchgängig garantieren, da es von der Anzahl Teilnehmer abhängig ist. Falls diese Reise ausgebucht ist, kann nur noch teilweise ein Einzelzimmer angeboten werden.

Wir bemühen uns, für alle Gäste einen Zimmerpartner zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, übernehmen wir bei unseren eigenen Reisen die Hälfte dieses Zuschlages, sofern ein Einzelzimmer auch verfügbar ist.
 

Hinweis zu Impfungen

Seit April 2016 ist die Gelbfieber-Impfung für die Einreise nach Uganda und Ruanda wieder obligatorisch. Es wird bereits für den Visum-Antrag eine Kopie des internationalen gelben Impfausweises verlangt.
 

Individualreise

Im Preis inbegriffen:

  • 11 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 3 Übernachtungen in Lodges, teils Safari-Fixzelten mit Bett, Leintuch, Decken, Moskitonetz. In den Fixzelten sind keine Dusche und Toilette drin.
  • Vollpension
  • Begleitfahrzeug und alle Transfers
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Biketrikot
  • lokale englischsprachige Reiseleitung

Nicht inbegriffen:

  • Flug nach Entebbe, Uganda und ab Kigali, Ruanda
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und alle Getränke
  • Trinkgelder für Reiseleitung und Fahrer (ca. CHF 400.– pro Individual-Reisegruppe)
  • Annullationskosten- und Assistanceversicherung
  • Visumgebühren (CHF 100)

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • gemäss der Gruppenreise

Bike- und Natur-Abenteuer durch die Perle Afrikas

Intensiver und erlebnisreicher kann man die vielfältigen Landschaften Afrikas nicht erleben! Mit dem Bike und zu Fuss bereisen wir die «Perle Ostafrikas», wie Winston Churchill Uganda nannte. Neben den letzten Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest weist Uganda auch eindrückliche Landschaften am afrikanischen Grabenbruch mit dem Tierreichtum vom Queen-Elizabeth-Nationalpark und den Schimpansen in der Kyambura-Schlucht auf. Aufgrund der Höhenlage Ugandas findet man ein angenehmes Klima vor. Nebst der beeindruckenden Natur wird uns auch die aufgeschlossene und freundliche Bevölkerung begeistern. Der letzte Teil der Reise führt uns durch das kleine Land Ruanda, wegen der Berge oft als «afrikanische Schweiz» bezeichnet. Dazu werden wir auch einen Einblick in die äusserst komplexen Gesellschaften und die geschichtliche Entwicklung dieser Länder erhalten.

1. Tag: Flug Europa – Entebbe
 

2. Tag: Entebbe – Ssese Island / Kalangala

Am Morgen stellen wir unsere Bikes fahrtüchtig bereit. Auf einer Einrolltour erhalten wir einen Einblick in die gemütliche Stadt Entebbe die ca. 30 km von der Hauptstadt Kampala entfernt ist. Mit nur knapp 60'000 Einwohner ist Entebbe recht überschaubar. Immer wieder bieten sich herrliche Blicke auf den Viktoriasee an. Wir fahren durch den bekannten botanischen Garten, wo einer der ersten Tarzan Filme mit dem Hauptdarsteller Jonny Weissmüller gedreht wurde. Am Nachmittag besteigen wir die Fähre und lassen uns von der Grösse des Sees beeindrucken. Ein Gewässer der Superlative, grenzt an Tansania, Kenia und Uganda. Aufgrund seiner enormen Grösse von beinahe 69'000 km2 wird er als das berühmteste Gewässer des Ostafrikanischen Grabenbruchs, auch als "Mittelmeer Ostafrikas" bezeichnet. Nach dem Kaspischen Meer und dem Oberen See ist er der drittgrösste See der Welt. Der See gilt als Relikt eines vor einigen Millionen Jahren noch sehr viel grösseren Gewässers. Der britische Entdecker John Hanning Speke erblickte als erster Europäer im Jahr 1858 den Viktoriasee, einst als Nyanza bezeichnet. Er gab ihm seinen heutigen Namen nach seiner damaligen Königin. Der Viktoriasee hat ein paar wunderschöne Inseln. Wir werden mit der Fähre auf der Insel Bugala anlegen und erreichen unser Hotel direkt am Sandstrand.
Bikestrecke: 15 km, 170 Hm
Transfers: Fähre 4 h
Übernachtung: Hotel in Kalangala

3. Tag: Bikefahrt über die Insel zum Lake Nabugabo

Der Tag beginnt mit einem kurzen aber steilen Anstieg auf den Scheitel von Bugala, der zweitgrössten Insel im Viktoriasee. Auf der Anhöhe liegt Kalangala, die Hauptstadt der Insel, die eher den Eindruck eines vergessenen Dorfes macht. In nordwestlicher Richtung führt unsere Piste weiter durch kleine Dörfer, Primärwald und entlang frisch angelegten Ölpalmplantagen. Am westlichen Ende der Insel bringt uns eine kurze Fährenfahrt zurück zum Festland. Sumpfgras, Torfmoos und Papyrus begleiten uns die letzten Kilometer bis zum Nabugabo See, an dessen Ufern wir unser Hotel beziehen. Der Bilharziose freie See, ohne Abfluss und nur 4.5 Meter tief, beherbergt endemische Buntbarsche, Lungenfische und eignet sich herrlich zum Schwimmen nach einem intensiven ersten Biketag.
Bikestrecke: 56 km, 430 Hm
Transfers: Fähre 1 h
Übernachtung: Hotel am Lake Nabugabo

4. Tag: Auf kleinen Naturwegen nach Kalisizo

Die Morgenstimmung am See ist herrlich. Wir verlassen auf dem Bike die Ufer und durch kleine Wege gelangen wir auf eine Naturstrasse. Eine wenig befahrene Piste führt uns durch den Gemüsegarten Ugandas. Mais, Bananen, Süsskartoffeln, Kaffee, Tomaten, Kohl und Avocado wachsen am Wegesrand. Abseits von jedem Rummel und Verkehr können wir die Landschaft vom Bike aus so richtig geniessen.
Bikestrecke: 45 km, 700 Hm
Übernachtung: einfaches Stadthotel

5. Tag: Durch den Gemüsegarten Ugandas zum Lake Mburo

Die Charakteristik des gestrigen Tages setzt sich fort. Uganda "off the beaten track" kann hier nur mit dem Fahrrad erlebt werden. Wir werden von lachenden Menschen aufgefordert stehen zu bleiben und steigen vom Sattel herab, kaufen ein paar Bananen und unterhalten uns mit einer Dame mit den typisch bunten Tüchern gekleidet, die uns zu einem Tee an ihrem Strassenverkaufstand einlädt. Solche Gastfreundschaft und Freundlichkeit gibt es nur in diesen ländlichen Gebieten. Über eine kleine Strasse erreichen wir das Gate zum Mburo Nationalpark. Biken in einem Nationalpark mit wilden Tieren? Das ist in Uganda möglich. Der Park ist frei von Grosskatzen und Elefanten – ideale Rahmenbedingungen für eine spektakuläre Bike-Safari! In dem ufernahen Feuchtgebiet treffen wir auf Kaffernbüffel, Flusspferde, Elenantilopen, Zebras, Warzenschweine, Topis, Impalas und Wasserböcke. Unsere Unterkunft liegt mitten im Nationalpark. Natur pur!
Bikestrecke: 50-80 km, 650-880 Hm
Übernachtung: Hotel im National Park

6. Tag: Mit dem Bike auf Safari im Mburo Nationalpark

Nach unserem Frühstück am Ufer des Mburo Sees starten wir zu einem ganztägigen Rundkurs durch den Nationalpark. Warukiri Track, Kazuma Track und Ruroko Track sind geheimnisvolle Namen für verschlungene Wege durch feuchte Sumpfgebiete, Akazien bewachsene Anhöhen bis hinauf auf herrliche Hügelkuppen mit faszinierendem Rund-um-Panorama. Hinter jeder Biegung, hinter jedem Strauch kann sich ein Zebra, ein Impala oder ein Topi verbergen. Die Begegnung ist für beide Seiten voller Spannung und Intensität. Zwecks Orientierung und Sicherheit begleitet uns ein bewaffneter Ranger auf dem Fahrrad. Wer genügend Kondition mitbringt kann den Kazuma Hill Lookout besteigen und findet sich an einem der faszinierendsten Orte in Uganda wieder. Mittlerweile steht die Sonne schon recht tief. Krokodile, Flusspferde und Schreiseeadler präsentieren sich am Lake Mburo als klassische Afrika-Fotomotive während einer abendlichen Bootsfahrt.
Bikestrecke: 15-30 km, 200-300 Hm
Übernachtung: Hotel im Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Der National Park liegt nahe der Stadt Mbara in Südwestuganda. Der 260 km2 grosse Park schützt einen tierreichen Lebensraum, der sich mosaikartig aus Akazienwäldern, offenem Grasland, Sümpfen und mehreren kleinen Seen zusammensetzt. Der Park wurde nach dem grössten der vielen Seen, dem Lake Mburo, benannt. Vierzehn weitere kleinere Seen liegen in der Region des Parks. Der Park ist besonders wegen seines Reichtums an Impala-Antilopen bekannt. Von zahlreichen Felsen und Hügeln eröffnen sich fantastische Panoramaaussichten in die kleinen, vegetationsreichen Täler. Direkt an den Park grenzt das Weideland der Hima-Hirten, deren langhornige Ankole-Rinder gemeinsam mit den wildlebenden Antilopen und Zebras grasen. Kleine Herden von Kaffernbüffeln und Steppenzebras sind verbreitet. Der Lake Mburo Nationalpark ist das einzige Reservat Ugandas, in dem neben Topis und Oribis (Bleichböckchen) auch Impalas (Schwarzfersenantilopen) vorkommen. In den Sümpfen und am Wasser leben Defassa-Wasserböcke, Sitatungas, Buschducker und Riedböcke. Zudem hat es wenige Leoparden im Park, ebenso Typfelhyänen, Streifenschakale, Krokodile, Flusspferde und über 313 Vogelarten.

7. Tag: Durch Kaffee- und Bananenplantagen

Am Morgen früh fahren wir mit Bike durch den Park hinaus über feuchte Savannenlandschaften Richtung Mbarara. Wir erleben nochmals die Morgenstimmung und das Erwachen der Tiere. Wir sind nicht allein unterwegs, ein geschäftiges Treiben beginnt bereits weit ausserhalb der Stadt. Bananentransporteure bringen ihre schwere Ernte auf lokalen Rädern zum Markt. In genügender Distanz zur Grossstadt, welche mittlerweile als drittgrösste Handelsstadt von Uganda zählt, werden unsere Bikes verladen während wir lokale Spezialitäten zum Mittagessen geniessen können. Der Bus bringt uns anschliessend in den berühmten Queen-Elizabeth-Nationalpark. Schon auf dem Weg zu unserer Lodge können wir vielleicht schon die ersten wilden Tiere sehen wie z.B. Elefanten oder Affen, in dem es übrigens auch Löwen gibt. Wir lassen unseren Tag in der wilden Natur in unserer Lodge gemütlich ausklingen.
Bikestrecke: 40 km, 500 Hm
Transfers: Bus ca. 2 h (140 km)
Übernachtung: Lodge mit Fixzelten

8. Tag: Safaritag im Queen Elizabeth Nationalpark

Der heutige Tag im zweitgrössten Nationalpark von Uganda wird in Sachen Tierbeobachtung sicher unvergesslich bleiben. Auf knapp 2000 km2 finden Sie hier Grassavannen, offenes Buschland, Fluss-, Seen- und Kraterlandschaften sowie Feuchtgebiete in direkter Nachbarschaft. Ebenso vielseitig ist deshalb auch das Tierleben. Am Vormittag unternehmen wir eine halbtägige Auto-Safari in die nördlichen Kazinga Ebene auf dem Kasenyi Track (Elefant, Löwe, Leopard, Zivet, Schakal, Kaffernbüffel, Kob, Topi, Buschbock). Da wir in freier Wildbahn sind, lassen sich diese Treffen nicht arrangieren und wir sind offen was wir alles sehen können! Unweit von unserer Lodge liegt im südlichen Teil des Parks die Kyambura-Schlucht, dort begeben wir uns zu Fuss auf die Spurensuche nach unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen. Es besteht die Möglichkeit, anschliessend zum fotogenen Monument des Äquators zu fahren, um diese magische Null-Linie der Breitengrade bildlich festzuhalten. Der Queen-Elizabeth-Nationalpark ist zweigeteilt. Zwischen Lake Edward und Lake George gelegen gibt es einen nördlichen und einen südlichen Teil. Die beiden Regionen sind durch sehr unterschiedliche Ökosysteme gekennzeichnet. Die Trennlinie stellt der Kazinga-Kanal dar, auf dem wir am Nachmittag unsere Bootsfahrt verbringen werden. Über 550 Vogelarten, Flusspferde, Büffel und Krokodile können wir hier vom Boot aus nächster Nähe - aber dennoch sicherer Entfernung - bestaunen. Schon in den 50er Jahren galt dieser Park als einer der eindrucksvollsten in ganz Afrika. Während der Krisenjahre in den 70er und 80ern litten die Tierpopulationen zwar stark, haben sich aber in den letzten 30 Jahren wieder sehr gut erholt. Im Gegensatz zu den anderen Parks befinden sich einige Dörfer innerhalb der Parkgrenzen.
Bootsfahrt: ca. 2 h auf dem Kazinga-Kanal
Übernachtung: Lodge mit Safari-Fixzelten (mit Betten)

Queen Elizabeth Nationalpark

Der Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 2000 km2 und liegt am unteren Ende des Rift Valley. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brach an dieser Stelle Epidemie artig die Schlafkrankheit aus. Zwischen 1925-1947 wurden das menschenverlassene Areal am Kazinga-Kanal zu Wildschutzgebieten erklärt, aus denen 1952 der Kazinga National Park hervorging. Zu Ehren der englischen Königin Elizabeth II. und anlässlich ihres Besuches im Jahr 1954 wurde der Park umbenannt. Die Landschaft reicht von offener Savanne, über Buschland, Sümpfe, Flüsse und Seen bis hin zu tropischen Feuchtwäldern. Eine natürliche Wasserstrasse, der Kazinga-Kanal zwischen dem Lake Edward im Westen und dem Lake Georg im Osten, teilt den Park in zwei Abschnitte. Im Norden grenzt das Ruwenzori-Gebirge an. Im Nordwesten liegt das Krater-Hochland mit seinen über dreissig, zum Teil mit Wasser gefüllten, Kratern.

9. Tag: Bike-Spass übers Hochplateau

Morgens verlassen wir die Savanne und der Minibus bringt uns auf die Ausläufer des Kigezi-Plateaus über 1700 m. Mit dem Bike fahren wir durch kleine Dörfer, Kulturland und Teeplantagen angrenzend zum Queen Elizabeth N.P. bis vor den Ishashasektor, der südlichsten Stelle des Nationalparks. Diese Strecke führt mehrheitlich abwärts und nur paar Steigungen bremsen nebst Aussichtspunkten und zahlreichen Begegnungen unseren Schwung ab. Im Ishashasektor gibt es das seltene Phänomen von den Baumlöwen. Bisweilen sind nur 2 Populationen von Löwen bekannt, die ihre Ruhezeit tagtäglich auf Bäumen verbringen. Mit etwas Glück können wir diese Seltenheit aus dem Bus beobachten und bestaunen, bevor wir unser Hotel am Rande des Nationalparks erreichen.
Bikestrecke: 56 km, 650 hm, -1300 hm
Transfers: Bus, ca. 2 h und 1-2 h
Übernachtung: Hotel mit Swimming Pool

10. Tag: Eindrückliche Biketour nach Ruhija

Bevor wir unsere Bikeetappe starten, erkunden wir den Markt in Kihihi und fahren mit dem Bus auf das Hochplateau. Mitten in einer Teeplantage packen wir die herausfordernde Strecke mit dem Bike nach Ruhija an. Es geht weiter hoch aufs Kigezi Plateau mit herrlichen Ausblicken. Wir fahren an der Parkgrenze vom Bwindi Nationalpark entlang. Der Bwindi-Regenwald ist ein Nationalpark und erstreckt sich über die Flanken des Albert Rifts, dem nördlichsten Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Der Regenwald des Bwindi ist ursprünglich und sehr alt. Er hat sich seit der letzten Eiszeit zu dem entwickelt, was er heute darstellt. Die Höhe des Parks über dem Meeresspiegel erstreckt sich von 1160 m bis über 2600 m. Die steilen Anstiege erfordern ein paar Schweisstropfen. Das Begleitfahrzeug wird aber auch immer dabei sein. Ruhija ist ein kleiner Ort gerade an der Parkgrenze und wird uns als Ausgangspunkt für das Gorillatracking dienen.
Bikestrecke: 43 km, 1550 Hm, -470 Hm
Transfer: Bus ca. 2 h
Übernachtung: Lodge auf 2200 m über Meer

Bwindi Impenetrable Nationalpark

Der 331 km2 grosse Bwindi Impenetrable Nationalpark in Südwestuganda, am Rand des Zentralafrikanischen Grabens gehört seit 1994 zum UNESCO-Welterbe. Dieser geschützte Lebensraum ist Heimat für eine grosse Population von Berggorillas, die mit ca. 340 Tieren fast die Hälfte der Weltpopulation ausmachen. Daneben leben auch Schimpansen, andere Affen-Arten, Elefanten und verschiedene Klein-Antilopen in diesen Schutzwald. Die Vegetation im Nationalpark besteht aus dichten Berg- und Regenwäldern mit undurchdringlichem Unterwuchs. In dem von zahlreichen Bachläufen gegliederten Wald liegen mehrere Sumpfgebiete. Das Mubwindi Swamp im Südosten des Parks bei Ruhija ist mit 2 km2 das grösste Sumpfgebiet.

11. Tag: Gorilla-Tracking und/oder Biketour zum Lake Bunyonyi

In wunderbarer Natur ist heute einer der Möglichkeiten von einer Begegnung mit Berggorillas. Die Chancen diesen Traum zu verwirklichen stehen sehr hoch, um Auge in Auge mit einem Berggorilla zu sein! Die letzten ihrer Art, man schätzt ca. 700 Berggorillas, sind in den Ausläufern von Ur- und Regenwäldern der Virunga Berge und Bwindi Nationalpark zu finden, dem Bergmassiv, welches zwischen Ruanda, Uganda und Kongo verläuft. Da die Permits für das Gorilla-Tracking stark limitiert sind, muss man sein Permit schon einige Monate voraus reservieren. Frühmorgens beim Park Office erledigen wir die Formalitäten für das Gorilla-Tracking. Pro Gorillagruppe ist die Teilnehmerzahl pro Tag beschränkt. Die Startpunkte sind je nach zugewiesener Berggorillagruppe unterschiedlich. Zu Fuss starten wir, in Begleitung von Rangern. Weitere Ranger, die vor uns gestartet sind, übermitteln uns den genauen Standpunkt der Gruppe. Haben wir diese erreicht, verbringen wir genau eine Stunde in nächster Nähe zu den Tieren. Wir beobachten, wie diese einzigartigen Tiere in einem Familienverbund von bis zu 20 Mitgliedern durch die Wälder streifen. Die Gruppe wird von dem bis zu 2 m grossen und bis zu 200 kg schweren "Silberrücken" angeführt. Wir erleben die Verhaltens- und Kommunikationsweisen der Tiere untereinander, die fast schon menschlichen Verhaltensweisen gleichen. Das Trekking kann zwischen 2-6 Stunden variieren. Sichtwahrscheinlichkeit ist 100 %. Eine Alternative zum Gorilla-Tracking bietet die Wanderung durch die verschiedenen Vegetationsschichten im Bwindipark. Diese kann ohne Anmeldung erfolgen. Je nach Zeitpunkt der Rückkehr vom Gorilla-Tracking wählen wir einen geeigneten Startpunkt mit dem Bike oder fahren ein Stück mit dem Bus. Urtümliche Farne stehen am Wegrand. Nach dem Erreichen des höchsten Punktes geniessen wir die Abfahrt vom Kigezihochland. Am südlichen Horizont tauchen die schwarzen Kegeln der Virunga Vulkane auf, die in über 4000 Metern Höhe mit den weissen Wolken am blauen Himmel Versteck spielen. Das 360°-Panorama ist bei guter Sicht phänomenal und lädt immer wieder zu kurzen Fotostopps ein, um die Vogelperspektive auf Vulkane, Regenwälder, grüne Felder und Dörfer festzuhalten. Kaum ist die Parkgrenze erreicht tauchen wir in die bepflanzte Hügellandschaft ein. Jedes Flecklein des so fruchtbaren Bodens wird genutzt. Auf einer Teerstrasse erreichen wir Kabale. Ein kleiner Pass führt uns zum Lake Bunyonyi. Von der Passhöhe geniessen wir einen traumhaften Blick. Anschliessend geht es ins Hotel direkt am See. Der Sonnenuntergang kann mit einer gemütlichen Kanutour verbunden werden.
Bikestrecke: je nach Tracking, max. 58 km, 960 Hm, -1270 Hm
Transfers: je nach Tracking, Bus ca. 1-2 h
Übernachtung: Hotel am Lake Bunyonyi

Bunyonyi See

Der schöne Bunyonyi-See liegt sieben Kilometer von der Stadt Kabale entfernt, im Südwesten Ugandas. Er ist 25 km lang, 7 km breit und bedeckt eine Fläche von 6100 Hektaren. Er ist mit 920 m Tiefe der zweittiefste See Afrikas. Der See liegt auf 1950 m und ist von kultivierten Hügeln umgeben, die von 2200-2478 Meter reichen.

12. Tag: Lake Bunyonyi über die Grenze nach Musanze (Ruhengeri)

Während einer gut stündigen morgendlichen Bootsfahrt geniessen wir die Morgenstimmung. Nach einer kurzen Busfahrt beginnt eine abwechslungsreiche Bikestrecke über einen Panoramaroute. Wir geniessen die letzten Eindrücke von Uganda den schon bald stehen wir vor der Grenze. Der Grenzübergang ist unkompliziert und ohne grosse Warteschlangen. Es steht ein kleines Häuschen neben einer Schranke. Wir sagen Uganda ade und fahren mit dem Bike weiter auf der wenig befahrenen Strasse nach Musanze. Dieser kleine Ort liegt am Fusse der Virungavulkane. Bekannt wurde diese Gegend durch Dian Fossey und ihren Film über ihr Lebenswerk "Gorillas im Nebel". In Ruanda geht alles sehr gesittet zu und her. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird es auch "Land der tausend Hügel" benannt oder auch die "Schweiz Afrikas". Der Binnenstaat, der etwas kleiner als die Schweiz ist, zählt 11 Millionen Einwohner. Dass das Land sehr besiedelt ist, merken wir auch schon bald. Überall rufen uns lachende Kinder zu oder winken die Leute von den Feldern.
Bikestrecke: 66 km, 800 Hm, -1400 Hm
Transfers: Boot ca. 1 h, Bus ca. 1 h
Übernachtung: Hotel in Musanze

13- 14. Tag: Gorilla-Tracking, Biketour und Besteigung des Bisoke

Musanze, wie Ruhengeri heute genannt wird, liegt auf gut 1600 Meter und weist ein angenehmes Klima auf. Die beiden Tage bietet nochmals für verschiedene Interessen die Möglichkeit:

Die Biketour führt uns durch das Gebiet indem auch das Team Ruanda trainiert, zum Lake Ruhondo. Bekannt wurde das ruandischen Nationalradteam durch den Film "Rising from Ashes". Tatsächlich schaffte es ein Biker aus Ruanda an die olympischen Spiele 2012 in London. Ihr Trainingscenter liegt am Ende der Stadt und kann auch besichtigt werden. Wie an der Schnur gezogen reihen sich die bis 4000 m hohen Vulkane: die Virunga-Berge und bieten tolle Wanderungen. Sicher ist die Besteigung des erloschenen Vulkanes Bisoke unvergesslich, er ist ein idealer Berg für eine Tagestour. Der Weg führt durch die afroalpinen Wildniszonen, zwischen Riesenlobelien, Bambus und Senezienwäldern bis zum Gipfelkratersee. Mit Bartflechten behangene Bäume im Nebel lassen uns in die Landschaft vom berühmten Film "Gorillas in the mist" eintauchen.

Natürlich ist hier auch noch ein Gorillatracking im Parc des Volcans möglich. Die üppig grüne Vegetation muss je nach Aufenthalt der Tierfamilien 2-4 Stunden zu Fuss durchkämmt werden, bevor die einmalige Tierbeobachtung aus nächster Nähe für eine volle Stunde losgeht.

Neben den Gorillas leben im selben Park auch die Goldmeerkatzen (Golden Monkey), eine Primatenart der Meerkatzen. Über ihre Lebensweise ist nicht viel bekannt. Sie leben in Gruppen von bis zu 30 Tieren und ernähren sich vorwiegend aus Früchten und Blättern.
Bikestrecke: 41 km, 600 Hm
Transfers: Boot Lake Ruhondo 45 min
Bisoke: Trekking 5-6 h, 1300 Hm, Bus ca. 2-3 h
Berggorillas: Trekking 2-4 h, bis 1200 Hm, Bus ca. 1-2 h
Goldmeerkatzen: Trekking 2-4 h, bis 1200 Hm, Bus ca. 1-2 h
Übernachtung: Hotel in Musanze

Parc National des Volcanos

Der bekannteste Park ist der Parc National des Volcans. Der Park liegt im äussersten Nordwesten Ruandas. Auf Seiten der Demokratischen Republik Kongo und Uganda schliessen sich Nationalparks an, so dass das gesamte Gebiet und damit der Lebensraum der Berggorillas ca. 420 km2 umfasst.

Bisoke (3711 m)

Der Bisoke ist ein Vulkan an der Grenze zu Kongo. Er gehört zu den acht Virunga-Vulkanen und liegt ungefähr 35 km nordöstlich der kongolesischen Stadt Goma. Die Hänge der Virunga-Vulkane sind der natürliche Lebensraum der letzten, in ihrem Bestand stark gefährdeten Berggorillas. So ist es nicht ausgeschlossen, auch bei diesen Wanderungen plötzlich einem Berggorilla zu begegnen zu können – wenn auch nur von ganz kurzer Dauer.

15. Tag: Kigali und Abendflug nach Europa

Die heutige Strecke legen wir mit dem Bus zurück. Es wird uns klar, warum Ruanda auch das "Land der tausend Hügel" genannt wird. Eine rund zweistündige Busfahrt bringt uns nach Kigali. Die pulsierende und moderne Hautpstadt von Ruanda, Kigali, hat sich ihren Kleinstadt-Charakter bewahrt. Wir besuchen einen kleinen Markt mit traditionellen Souvenirs und geniessen einen Kaffee im berühmten legendären Hotel "Mille Collines". Dies war der Schauplatz des Kinofilmes "Hotel Ruanda". Die Stadt, sowie das ganze Land rückten 1994 durch den Völkermord (Genozid) der Hutu’s an den Tutsi’s in den Brennpunkt der Öffentlichkeit. Wir staunen, wie sich Ruanda innerhalb weniger Jahre zu einem gut funktionierenden afrikanischen Staat entwickelt hat.
Transfers: Bus 2-3 h

Wir haben noch zwei Hotelzimmer zum Umziehen und Duschen zur Verfügung. Nach dem Abendessen erfolgt der Transfer zum Flughafen.

16. Tag: Ankunft in Europa

 

ANFORDERUNGEN & STRECKE

Bikestrecke

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 550 km mit ca. 7500 Hm in 11 Bike-Etappen. Wir fahren ca. 70 % auf Naturstrassen meist ohne grössere technische Schwierigkeiten und 30 % auf asphaltierten Strassen ohne grossen Verkehr.

Wanderungen

Auf dieser Reise können verschiedene optionale Wanderungen gemacht werden. Die beiden Gorilla-Beobachtungen in Uganda und Ruanda sind je nach Standort der gewählten Tiergruppe 2-6 Stunden vom Ausgangsort entfernt. Für die Besteigung des Bisoke in Ruanda sind wir bis 6 Stunden unterwegs.

Begleitfahrzeug

Auf der ganzen Tour steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung.

Bikes

Die Transportkosten auf den Flügen bei Mitnahme des eigenen Bikes gehen zu Lasten des Kunden.
Vor Ort stehen frontgefederte Mietbikes von Bergamont solange Vorrat zur Verfügung.

Infotreff

Wir treffen uns ca. einen Monat vor Abreise zu einem freiwilligen Informations- und Kennenlern-Treff.

 

 

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Spezielle Hinweise

Für die Einreise nach Uganda und Ruanda ist die Gelbfieber-Impfung obligatorisch!

Reisedaten

22.07.17 - 06.08.17
Reise garantiert
UGA-1/17 CHF 6650
abgeschlossen
26.08.17 - 10.09.17
Reise garantiert
UGA-2/17 CHF 6650
abgeschlossen
18.11.17 - 03.12.17
Reise garantiert
UGA-3/17 CHF 6650
Auf Anfrage

Individualreise

Lokale englischsprachige Reiseleitung
bei 2 Personen ab CHF 7190
bei 4 Personen ab CHF 5790
bei 6 Personen ab CHF 5590
+ Flugpreis ab CHF 1100
freie Plätze

Karte

Uganda_Ruanda-Map

Reiseinfo

Teilnehmerzahl:

  • 10–13 Personen
  • Individualreise ab 2 Personen

Anmeldeschluss:

  • 12 Wochen vor Reisebeginn

Hinweis:

Frühzeitiges Buchen ist sehr empfehlenswert, damit die Bewilligungen für die Gorilla-Trackings in Uganda wie auch Ruanda garantiert werden können. Zum Schutz der Tiere ist die Anzahl der Besucher pro Tag begrenzt.

Uganda Länderinformation

Ruanda Länderinformation

Beratung

Adi Glättli

Adi Glättli

adibikereisen.ch

(+41) 044 761 37 65

Murielle Bersier

Mauritius, Seychellen, Madeira

Chris Schnelli

Island, Bali, Philippinen, Madagaskar, Malaysia/Sabah (Borneo), Japan

Dany Pfulg

Tibet/Nepal, Indien/Himalaya, Namibia, Kuba, Laos, Kirgistan

Unser Team

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Geschäftsführer